Kurz gesagt: Der BIOrebe Tempranillo ist ein trockener Bio-Rotwein aus Kastilien (Vino de la Tierra de Castilla) mit 12 % vol. Laut Anbieter zeigt er ein fruchtiges Bouquet und sehr weiche Tannine. Er kommt im Karton mit 6 x 0,75 l.

Steckbrief
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Rebsorte | Tempranillo |
| Herkunft | Vino de la Tierra de Castilla (IGP), Spanien |
| Marke | BIOrebe (Peter Mertes) |
| Geschmacksrichtung | trocken |
| Alkoholgehalt | 12 % vol (Handelsangabe) |
| Trinktemperatur | 16–18 °C |
| Inhalt | 6 x 0,75 l |
Was ist der BIOrebe Tempranillo?
BIOrebe ist eine Bio-Weinmarke aus dem Haus Peter Mertes in Bernkastel-Kues an der Mosel. Die Kellerei führt BIOrebe neben Marken wie Bree, Maybach, Rotwild und Käfer. Der Tempranillo der Linie stammt allerdings nicht von der Mosel, sondern aus Spanien: Auf dem Etikett steht die Herkunftsangabe Vino de la Tierra de Castilla, also ein Landwein mit geschützter geografischer Angabe (IGP) aus Kastilien.
Im Handel wird der Wein als trockener Bio-Rotwein mit 12 % vol geführt und trägt das EU-Bio-Logo. Bei Amazon bekommst du ihn im Sechserkarton mit je 0,75 Litern. Ein Jahrgang ist im Produkttitel nicht genannt.
Herkunft, Rebsorte und Bio-Siegel
Die Region Castilla umfasst große Teile Zentralspaniens mit der Hochebene der Meseta. Die Landwein-Bezeichnung erlaubt den Erzeugern mehr Freiheit als die strengeren DO-Regeln einzelner Anbaugebiete und wird oft für fruchtbetonte, zugängliche Weine genutzt.
Tempranillo ist Spaniens wichtigste rote Rebsorte. Der Name kommt von „temprano“ (früh), weil die Traube einige Wochen vor vielen anderen roten Sorten reif wird. Bekannt ist sie vor allem aus Rioja und Ribera del Duero; in Zentralspanien heißt sie traditionell auch Cencibel.
Das Bio-Siegel bedeutet, dass die Trauben nach den Regeln der EU-Öko-Verordnung erzeugt wurden – also etwa ohne chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel. Über den Geschmack sagt das Siegel nichts aus, es betrifft die Art des Anbaus.
Bei Bio-Weinen lohnt ein Blick aufs Etikett. Das EU-Bio-Logo zeigt dir, dass der Wein nach den Vorgaben der EU-Öko-Verordnung erzeugt wurde. Zusätzlich steht dort die Codenummer der Kontrollstelle, in Deutschland nach dem Muster DE-ÖKO-0XX. Manche Erzeuger tragen außerdem Siegel privater Anbauverbände, die strengere Regeln haben – beim BIOrebe Tempranillo ist im Handel nur das EU-Logo angegeben.
Auch Bio-Wein enthält in aller Regel Sulfite; sie werden zur Stabilisierung eingesetzt und müssen auf dem Etikett stehen. Ob ein Wein vegan ist, hängt von der Klärung ab und ist nicht automatisch mit Bio verbunden. Wenn dir das wichtig ist, achte auf eine ausdrückliche Vegan-Kennzeichnung auf der Flasche.
Wie schmeckt er laut Anbieter?
Wir haben den Wein nicht verkostet. Die Produktbeschreibung im Handel spricht von einem „intensiven, fruchtigen und komplexen Bouquet“ und einem am Gaumen saftigen Wein mit sehr weichen Tanninen.
Das passt zum typischen Stil eines jungen Tempranillo: Häufig zeigen solche Weine Aromen von Pflaume und Erdbeere, je nach Ausbau ergänzt um Kräuter- oder Vanillenoten. Weiche Gerbstoffe machen ihn zugänglich, auch wenn du sonst eher selten Rotwein trinkst.
Wozu passt er – und wie servierst du ihn?
Als Speisebegleiter nennt der Anbieter Lamm, Wild und kräftigen Käse. Daraus lassen sich gut alltagstaugliche Ideen ableiten:
- Lammkoteletts oder Lammhack-Bällchen mit Kräutern
- Wildgulasch oder Wildbratwurst
- Käseplatte mit gereiftem Manchego oder Bergkäse
- Ofengemüse mit Paprika und Rosmarin
Die empfohlene Trinktemperatur liegt bei 16 bis 18 °C. Gerade im Sommer lohnt es sich, die Flasche vorher kurz in den Kühlschrank zu legen. Zum Servieren reicht ein klassisches Rotweinglas.
Ein junger Tempranillo wie dieser ist für den baldigen Genuss gedacht. Lagere den Karton kühl und dunkel, dann bleibt der Wein frisch. Ein Dekantieren ist nicht nötig; es genügt, ihn nach dem Öffnen ein paar Minuten im Glas atmen zu lassen. Reste hältst du verschlossen im Kühlschrank einige Tage frisch – vor dem Einschenken einfach wieder auf Trinktemperatur kommen lassen.
Für wen lohnt er sich – und für wen nicht?
Der BIOrebe Tempranillo ist eine Option, wenn dir Bio-Anbau wichtig ist und du einen trockenen, unkomplizierten Rotwein für den Alltag suchst. Durch den Sechserkarton hast du gleich einen kleinen Vorrat, etwa für Grillabende oder ein Essen mit Freunden.
Wenn du Wert auf eine bestimmte Lage, einen bekannten Winzer oder lange Fassreife legst, ist ein Landwein wie dieser nicht die erste Wahl. Und falls du einen Wein mit Restsüße bevorzugst, solltest du zur halbtrockenen oder lieblichen Ecke greifen.
Alternativen
Mehr Weine der Rebsorte findest du in der Kategorie Tempranillo. Einen Überblick über Rioja, Ribera und Co. gibt die Seite spanischer Rotwein. Ebenfalls aus Kastilien, aber halbtrocken ausgebaut, ist der Rasgón Tempranillo.
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Häufige Fragen
Ist der BIOrebe Tempranillo ein Bio-Wein?
Ja, er wird im Handel als Bio-Rotwein mit EU-Bio-Logo geführt.
Woher kommt der Wein?
Aus Kastilien in Spanien; die Herkunftsangabe lautet Vino de la Tierra de Castilla (IGP). Die Marke gehört zur Kellerei Peter Mertes an der Mosel.
Bei welcher Temperatur serviere ich ihn?
Empfohlen werden 16 bis 18 °C.
Wozu passt er?
Der Anbieter nennt Lamm, Wild und kräftigen Käse.
Quellen
- REWE: Biorebe Bio Rotwein Tempranillo trocken 0,75 l
- Peter Mertes: Markenübersicht
- Tempranillo – Wikipedia (englisch)
- Produktangaben bei Amazon
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