Kurz gesagt: Der Cloudy Bay Sauvignon Blanc stammt aus Marlborough auf der Südinsel Neuseelands und gehört zu den bekanntesten Weinen des Landes. Das Weingut strebt laut Decanter helle Zitrusfrucht, Steinobst und erfrischende Säure an – ein klarer Begleiter zu Meeresfrüchten und Ziegenkäse.

Steckbrief
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Rebsorte | Sauvignon Blanc (100 %, laut Händlerangabe) |
| Herkunft | Marlborough, Neuseeland |
| Erzeuger | Cloudy Bay (seit 1985) |
| Ausbau | teils Edelstahl, teils Eichenfass, Hefelager (laut Händlerangabe) |
| Alkoholgehalt | 13,5 % vol. (Jahrgang 2025, laut Händlerangabe) |
| Trinktemperatur | 8–10 °C (laut Händlerangabe) |
| Inhalt | 0,75 l |
Was ist das für ein Wein?
Wenn von neuseeländischem Sauvignon Blanc die Rede ist, fällt der Name Cloudy Bay fast immer. Laut Produkttitel bekommst du hier den Sauvignon Blanc des Weinguts als Weißwein aus Neuseeland in der 0,75-Liter-Flasche. Viele Kunden haben ihn bewertet – er gehört zu den gefragten Weißweinen aus Übersee.
Laut Händlerangabe ist er zu 100 % aus Sauvignon Blanc gekeltert und stammt aus der Herkunft Marlborough im Norden der neuseeländischen Südinsel, der Region, die den Ruf des Landes als Sauvignon-Blanc-Land begründet hat.
Marlborough hat Sauvignon Blanc aus Neuseeland zu einem eigenen Stilbegriff gemacht: typischerweise intensiv duftend, mit Zitrus, Stachelbeere, frischen Kräutern und lebendiger Säure.
Das Weingut Cloudy Bay
Laut dem Weinmagazin Decanter wurde Cloudy Bay 1985 gegründet, als David Hohnen sich mit dem Winzer Kevin Judd zusammentat. Die Trauben für den Sauvignon Blanc stammen laut Decanter aus drei Tälern der Unterregion Wairau. Die Weinberge liegen überwiegend auf gut drainierten Schwemmlandböden mit Grauwacke-Sandstein, was die Erträge niedrig hält und die Konzentration fördert.
Ein Händler ergänzt, dass die Weinberge an Hügeln mit Blick auf die namensgebende Bucht liegen, in einem gemäßigten maritimen Klima. Seit 2003 gehört Cloudy Bay laut dieser Quelle zu Moët Hennessy. Bemerkenswert: Laut Decanter ist das Weingut vergleichsweise klein geblieben und verkauft in manchen Jahren bis zu 30 % der geernteten Trauben an andere Marken weiter – nur die passenden Partien landen im eigenen Wein.
Ausbau und Stil
Laut Händlerangabe werden die Trauben von Hand gelesen und sorgfältig selektiert. Nach dem schonenden Pressen gärt der Most bei niedrigen Temperaturen, um frische, fruchtige Aromen zu bewahren – teils im Edelstahltank, teils im Eichenfass. Anschließend reift der Wein auf der Feinhefe, was ihm eine cremige Textur geben soll. Für den Jahrgang 2025 nennt der Händler 13,5 % vol. Alkohol. Amazon kann einen anderen Jahrgang liefern, maßgeblich ist das Etikett.
Wir haben den Wein nicht selbst verkostet. Gegenüber Decanter beschreibt Winemaker Daniel Sorrell das Ziel: helle Zitrusfrucht mit Steinobst-Noten und erfrischender Säure. Bewusst vermeiden wolle man einen öligen, tropischen Stil. Der Händler beschreibt den Wein als blassgelb mit grünen Reflexen, in der Nase Zitrone, rote Johannisbeere und Buchsbaum, am Gaumen knackig und lebendig mit Anklängen von Ananas und Litschi sowie einem langen, mineralischen Abgang.
Mehr zur Rebsorte und weitere Weine findest du in unserer Kategorie Sauvignon Blanc.
Wozu passt er?
Als Speisebegleiter nennt der Händler Meeresfrüchte, Ceviche von der Dorade und einen warmen Ziegenkäsesalat. Weitere Ideen in diese Richtung:
- Garnelen oder Jakobsmuscheln
- Spargel mit Kräutern
- Thai-Salat mit Limette und Koriander
- gebratener Fisch mit Zitronenbutter
Die empfohlene Trinktemperatur liegt bei 8 bis 10 °C. Ein Weißweinglas mit schmalerem Kelch bündelt die Frucht- und Kräuteraromen; Modelle findest du bei unseren Weingläsern.
Ein Hinweis zur Temperatur: Wird ein aromatischer Sauvignon Blanc zu kalt serviert, wirken Frucht und Kräuteraromen gedämpft. Nimm die Flasche daher am besten einige Minuten vor dem Einschenken aus dem Kühlschrank. Ist der Wein im Glas zu warm geworden, hilft ein Weinkühler auf dem Tisch, damit er seine Frische behält.
Für wen lohnt er sich – und für wen eher nicht?
Der Cloudy Bay ist eine gute Wahl für dich, wenn du aromatische, frische Weißweine mit klarer Säure magst und einen Klassiker aus Neuseeland kennenlernen willst. Auch als Mitbringsel für Weißweinfans ist er wegen seines bekannten Namens naheliegend.
Weniger passend ist er, wenn du weiche, säurearme Weißweine bevorzugst oder mit den grünen, kräuterigen Noten des Sauvignon Blanc generell wenig anfangen kannst. Und wer vor allem einen unkomplizierten Wein für eine große Runde sucht, findet andere Sauvignon Blancs, die dafür besser geeignet sind.
Alternativen und Lagerung
Zum Vergleich mit einem deutschen Vertreter der Rebsorte bietet sich der Valckenberg Sauvignon Blanc an. Weitere Weine aus Down Under bündelt unsere Kategorie Wein aus Australien und Neuseeland.
Laut Decanter werden die meisten Sauvignon Blancs innerhalb eines Jahres nach der Abfüllung getrunken, Cloudy Bay möchte aber zeigen, dass seine Weine auch reifen können. Der Händler nennt für den Jahrgang 2025 ein Trinkfenster bis 2030. Lagere die Flasche bis dahin kühl, dunkel und liegend.
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Häufige Fragen
Woher stammt der Cloudy Bay Sauvignon Blanc?
Aus Marlborough auf der Südinsel Neuseelands, laut Decanter aus drei Tälern der Unterregion Wairau.
Wird der Wein im Holz ausgebaut?
Laut Händlerangabe gärt er teils im Edelstahl, teils im Eichenfass und reift auf der Feinhefe.
Wer hat Cloudy Bay gegründet?
Laut Decanter David Hohnen gemeinsam mit Winzer Kevin Judd im Jahr 1985.
Bei welcher Temperatur serviere ich ihn?
Laut Händlerangabe bei 8 bis 10 °C.
Quellen
- Decanter – Cloudy Bay: A Sauvignon Blanc success story
- Cavissima – Cloudy Bay Sauvignon Blanc 2025
- Produktangaben bei Amazon
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