Kurz gesagt: Der Bree Pinot Noir Rosé ist ein feinherber deutscher Qualitätswein aus Baden, den es im Karton mit sechs Flaschen gibt. Laut Beschreibung ist er leicht und elegant mit viel Frucht von Himbeere, Johannisbeere und Erdbeere – ein unkomplizierter Sommerwein für alle, die es nicht ganz trocken mögen.

Steckbrief
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Rebsorte | Pinot Noir (Spätburgunder) |
| Herkunft | Baden, Deutschland (Qualitätswein) |
| Marke | Bree (Peter Mertes) |
| Geschmacksrichtung | feinherb |
| Inhalt | 6 x 0,75 l |
| Trinktemperatur | 8–10 °C |
| Hinweis | enthält Sulfite |
Was ist das für ein Wein?
Der Bree Pinot Noir Rosé ist ein Roséwein aus der Rebsorte Pinot Noir, die in Deutschland meist Spätburgunder heißt. Laut Produkttitel ist er ein feinherber Qualitätswein aus Deutschland, angeboten im Karton mit sechs Flaschen à 0,75 Liter. Nach Angaben eines Händlers stammt er aus dem Anbaugebiet Baden.
„Feinherb“ ist keine gesetzlich festgelegte Geschmacksrichtung, beschreibt aber in der Praxis Weine, die nicht ganz trocken sind, sondern eine spürbare, aber zurückhaltende Restsüße haben – vergleichbar mit halbtrocken. Wenn dir trockener Rosé zu herb ist und lieblicher zu süß, liegt so ein Wein genau dazwischen.
Viele Kunden haben den Wein bewertet, er ist also kein Geheimtipp, sondern ein bewährter Alltags-Rosé. Einen Jahrgang nennt der Produkttitel nicht; in der Regel wird der aktuelle geliefert, und das ist bei einem fruchtbetonten Rosé auch sinnvoll.
Die Marke Bree und der Hersteller
Bree ist eine Marke der Peter Mertes KG. Laut einem Bericht des Fachportals about-drinks wurde das Unternehmen 1924 an der Mosel gegründet und hat seinen Sitz in Bernkastel-Kues. Es ist ein Familienunternehmen in vierter Generation und führt neben Bree weitere bekannte Marken wie Rotwild, Maybach und das Bio-Label Landlust.
Unter dem Namen Bree werden Weine verschiedener Rebsorten und Herkünfte angeboten, darunter auch Rotweine wie Primitivo. Mehr zu deutschen Rosés findest du in unserer Kategorie Deutscher Rosé.
Große Kellereien wie Peter Mertes arbeiten mit Trauben und Weinen aus vielen Anbaugebieten und bauen sie zu Markenweinen mit möglichst gleichbleibendem Geschmack aus. Das erklärt, warum ein Unternehmen von der Mosel einen Rosé aus Baden im Sortiment hat. Für dich bedeutet das vor allem Verlässlichkeit: Wenn dir eine Flasche schmeckt, ist die nächste sehr wahrscheinlich ähnlich.
Pinot-Noir-Rosé: Was dich im Glas erwartet
Wir haben den Wein nicht selbst probiert. Die Produktbeschreibung des Händlers nennt ihn „leicht, elegant, mit viel Frucht“ und erwähnt Noten von Himbeere, roter Johannisbeere und Erdbeere.
Das passt gut zum typischen Stil eines Rosés aus Spätburgunder: Die Rebsorte bringt typischerweise feine rote Beerenfrucht mit, wirkt eher elegant als wuchtig und hat eine frische Säure. Im Rosé kommen diese Eigenschaften besonders zur Geltung, weil kaum Gerbstoffe aus den Schalen in den Wein gelangen. Die feinherbe Restsüße unterstreicht dabei die Fruchtigkeit und rundet die Säure ab. Mehr zur Rebsorte erfährst du auf unserer Seite zu Spätburgunder.
- Rebsorte: Pinot Noir / Spätburgunder
- Geschmacksrichtung: feinherb
- Aromen laut Beschreibung: Himbeere, rote Johannisbeere, Erdbeere
- Stil: leicht, fruchtig, elegant
Wozu passt der Bree Rosé?
Der Händler empfiehlt ihn zu Sommersalaten, fruchtigen Vorspeisen, leichtem Fisch, Geflügel und Sushi. Gerade die leichte Restsüße macht ihn zu einem guten Partner für Gerichte, bei denen trockene Weine an ihre Grenzen kommen:
- Salate mit Erdbeeren, Melone oder Ziegenkäse
- leicht scharfe asiatische Gerichte und Sushi
- Hähnchen vom Grill mit Kräutermarinade
- gebratener Lachs oder Forelle
- Antipasti und Flammkuchen
Serviere ihn gut gekühlt bei 8 bis 10 °C. Weil er so unkompliziert ist, eignet er sich auch für Gartenfeste und Grillabende – der Sechserkarton ist dafür eine praktische Größe. Weitere Ideen findest du unter Wein und Essen.
Für wen lohnt er sich – und für wen eher nicht?
Der Bree Pinot Noir Rosé ist eine gute Wahl, wenn du fruchtige Rosés mit einem Hauch Süße magst, regelmäßig Rosé trinkst oder für eine Feier mehrere Flaschen brauchst. Auch für Weinneulinge, denen trockene Weine zu streng sind, ist ein feinherber Rosé ein guter Einstieg.
Weniger glücklich wirst du, wenn du trockene, sehr helle Rosés im Provence-Stil bevorzugst – dann ist dir dieser Wein wahrscheinlich zu süß und zu fruchtig. Auch wer einen Rosé von einem bestimmten Weingut mit Lagenangabe sucht, ist bei einem Markenwein nicht richtig. Hier geht es um gleichbleibenden, zugänglichen Trinkgenuss, nicht um Terroir.
Ein praktischer Hinweis: Rosé dieser Art ist für den jungen Genuss gedacht. Trinke die Flaschen aus dem Karton am besten innerhalb eines Jahres, solange die Frucht frisch ist.
Alternativen
Wenn du den Stil magst, findest du weitere feinherbe Spätburgunder-Rosés von deutschen Erzeugern, etwa von der Mosel oder aus Baden. Wer lieber trocken trinkt, greift zu einem trockenen Spätburgunder-Rosé oder zu einem hellen Provence-Rosé. Und wer es noch milder mag, findet unter den Weißherbsten aus Baden auch liebliche Varianten.
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Häufige Fragen
Ist der Bree Rosé trocken oder süß?
Er ist feinherb, also nicht ganz trocken, mit einer dezenten Restsüße – vergleichbar mit halbtrocken.
Woher kommt der Bree Pinot Noir Rosé?
Er ist ein deutscher Qualitätswein, laut Händlerangabe aus Baden. Die Marke Bree gehört zur Peter Mertes KG aus Bernkastel-Kues.
Was ist Pinot Noir auf Deutsch?
Pinot Noir heißt in Deutschland meist Spätburgunder. Es ist dieselbe Rebsorte.
Wie kalt sollte ich den Bree Rosé servieren?
Gut gekühlt bei 8 bis 10 °C.
Quellen
- REWE: Bree Rosé Pinot Noir QbA feinherb 0,75l
- about-drinks: Bree erweitert Spektrum um Primitivo (Peter Mertes)
- Produktangaben bei Amazon
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